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Zweck von .dir- und .install-Dateien in Paketen

Beim Packen von Ubuntu-Paketen gibt es immer diese lustigen .dir- und .install-Dateien. Ich nehme an, ihr Zweck ist es, irgendwie anzugeben, welche Dateien installiert werden sollen, aber ich bin mir nicht so sicher, wie diese Dateien formatiert sind und was die Konsequenzen sind, wenn sie weggelassen werden.

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Nico Schlömer

die Dateien debian/install und debian/packagename.install haben beide den gleichen Zweck. Letzterer wird verwendet, wenn Sie mehrere Binärpakete aus derselben Quelle erstellen (Sie müssen also unterscheiden, welche Dateien in welches resultierende Paket kopiert werden).

Wenn das Quell-Makefile (/ anderes Installationssystem) die Installation bereits für Sie übernimmt, werden sie in der Regel nicht benötigt. (Zusätzliche) Dateien, die ansonsten nicht installiert wurden, können von diesen installiert werden.

Die Syntax lautet einfach:

path/sourcedir/file path/installdir
# for example
data/foo.jpg usr/share/packagename

Siehe http://www.debian.org/doc/manuals/maint-guide/dother.en.html#install

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Ebenso gilt für debian/dirs und debian/packagename.dirs, die stattdessen leere Verzeichnisse erstellen:

path/installdir

Dies ist normalerweise nicht erforderlich, es sei denn, Sie benötigen ein leeres Verzeichnis oder es liegt ein Problem mit dem Quell-Makefile vor.

Siehe http://www.debian.org/doc/manuals/maint-guide/dother.en.html#dirs

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arand