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Site-Struktur - Praktiken

Ich habe gerade angefangen, für ein Unternehmen zu arbeiten, und sie fragen mich nach Möglichkeiten, das gesamte Website-Design zu verbessern. Eines der Dinge, die mir immer wieder auffallen, ist ihre extrem seltsame interne Dateistruktur für die Site, da ich beim Durchlaufen große Teile von wiederholtem Inhalt und andere Fehler im Stil von Anfängern bemerkt habe, die mir einfach nicht so vorgekommen sind zu bekommen sein.

Als Beispiel für die aktuelle interne Struktur:

<Site>
  ->default.html
  ->about
      ->default.html
  ->pagewImages
      ->ImagesSpecificToPage
      ->DocumentsSpecificToPage
          ->DocThatIsAlsoInpagewImages.doc
      ->default.html
  ->GeneralDocuments
      ->DocThatIsAlsoInpagewImages.doc
......

Für mich fühlt sich das als Designer sehr schwer und schwer zu navigieren an. Meine Frage ist daher, was als Best Practice für Site-Setup und Unterverzeichnisstruktur gelten würde.

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Jeff Langemeier

Nun, es gibt logische Aspekte für Implementierung/Wartung und logische Aspekte für Benutzer/Benutzerfreundlichkeit. Letzteres fällt in den Bereich der Informationsarchitektur. Persönlich scheint das derzeit von der Firma verwendete Beispiel unsinnig und für beides nicht wirklich geeignet zu sein.

Zunächst würde ich eine Art CMS verwenden, um das Implementierungs-/Wartungsproblem zu lösen. Es gibt unzählige Gründe dafür, und die Durchsetzung einer konsistenten Dateistruktur ist nur einer der wenigen Gründe. Mit einem anständigen CMS können Sie auch ein benutzerdefiniertes Routingsystem angeben, das die Informationsarchitektur von der für die Implementierung verwendeten Dateistruktur entkoppelt.

Dann müssen Sie sich nur noch für eine einheitliche Taxonomie entscheiden, um den Inhalt der Website auf die benutzerfreundlichste/intuitivste Weise zu kategorisieren. Ich glaube nicht, dass es dafür einen einzigen Standard gibt, da er wirklich vom Inhalt Ihrer Website abhängt.

Sie wissen offensichtlich bereits, dass Sie überlappende/redundante Kategorien vermeiden müssen. Daher kann ich nur empfehlen, über die Benutzererfahrung nachzudenken:

  • Wer ist Ihre Zielgruppe? Gibt es verschiedene Benutzersegmente? In diesem Fall sollten Sie die Site möglicherweise nach den Segmenten Ihrer Hauptbenutzer unterteilen, z. /consumer, /smallbusiness, /enterprise, etc.
  • Welche Terminologie verwendet Ihre Benutzerbasis? Was ist das mentale Modell Ihres Benutzers für Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung/Ihre Branche? Das Betrachten von Suchbegriffen sowohl auf Ihrer internen Site-Suche als auch von Suchmaschinenverweisen wäre hilfreich.
  • Was sind die häufigsten Anwendungsfälle/Benutzerszenarien? Erstellen Sie einige User Stories, die beschreiben, wie/warum die meisten Ihrer Benutzer Ihre Website besuchen würden. dann gehen Sie durch und versetzen sich in ihre Schuhe. Dies kann dazu führen, dass Sie die Site nach Zweck/Ziel aufschlüsseln, z. /discover, /browse und /community; oder /learn, /shop und /support usw.

Benutzertests und andere UCD-Techniken könnten ebenfalls wichtige Erkenntnisse liefern, z. B. welche Funktionen/Inhalte zu einer Gruppe zusammengefasst werden sollten. Um sicherzustellen, dass Sie alles richtig machen, überwachen Sie kontinuierlich Ihre Site-Analyse und Ihr Benutzer-Feedback. Testen Sie auch, testen Sie und testen Sie erneut.

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Lèse majesté